
Der „Kapitän“ Vorstand Martin Kupper. Hier ein Archiv-bild von der Mitarbeiterfete im Jahr 2024 auf der Weser.
Der Käpitän ist 25 Jahre im Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.
Belegschaft(en) gratulieren Vorstand Martin Kupper zum Jubiläum
[Uslar] – Martin Kupper (63) feiert am 01. Juli sein 25-jähriges Betriebsjubiläum im Albert-Schweitzer-Familienwerk. Natürlich haben sich seine Kolleginnen und Kollegen für ihren Vorstand auch einige Überraschungen ausgedacht: Der Chef von fast 1.000 Menschen wurde in der Nacht zum 01.07. mit einer Nachrichtensendung mit (aufgezeichneten) Live-Schaltungen der leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen elf Standorten in Niedersachsen überrascht.
Im Jahr 2001 wechselte Martin Kupper vom ASB in Lohfelden in die Unternehmenszentrale des Familienwerks in Uslar. Seine persönliche Motivation war durchaus von strategischer Natur. Die Herausforderungen in einem Unternehmen mit großen stationären Einrichtungen und die Perspektive auf die Geschäftsführung nennt er als Gründe für den Wechsel.
Erfahrungen an der Basis
Der durchaus bewegende Start bildet nach seiner Auffassung auch heute noch eine gute Grundlage für aktuelle Entscheidungen. Wegen kurzfristiger Personalwechsel lernte Kupper als „Feuerwehrmann“ und Übergangseinrichtungsleiter das Kinderdorf Uslar, die Fachklinik Holzminden, das Seniorenzentrum Uslar und die Altenhilfeeinrichtung in Bleckede kennen. „Der Anfang hat gut getan“, sagte Martin Kupper einmal. „Ich kenne jeden Keller, viele echte Tagesprobleme und vor allem viele der rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Geschäftsführer seit 2007
Im Jahr 2007 wurde er neben Heiner Theiß als zweiter Geschäftsführer bestellt. Mit dem Ausscheiden des langjährigen Geschäftsführers Heiner Theiß im Jahr 2009 übernahm er die alleinige Verantwortung. Im Jahr 2022 wurde Martin Kupper zum Vorstand bestellt.
Spannend sind für Kupper die Grundlagenarbeiten. Beispielhaft nennt er das Leitbild, an dem alle Mitarbeitenden die Chance hatten, mitzuwirken und viele unterschiedlich gewachsene Strategien in eine einheitliche Form zu gießen. Der größte Erfolg ist noch relativ frisch: Um den Belegschaften bestmögliche finanzielle Perspektiven zu bieten, konnte das Familienwerk den Haustarifvertrag an den öffentlichen Dienst anpassen. „Das war sportlich, den Tarif so zu entwickeln und gleichzeitig zu finanzieren“, sagte Kupper damals.
Große Freude kommt bei Martin Kupper auf, wenn er über die Einrichtungen an den elf Standorten spricht. Er ist begeistert, dass der Verein die Einrichtungen stärken kann. Fast alles ist baulich auf dem neuesten Stand und fachlich auf der Höhe der Zeit.
Investition in die Belegschaft
Es wird nach Kuppers Auffassung viel getan für die Mitarbeitenden. Mitarbeiter-Workshops sind für ihn genauso wichtig wie Mitarbeiterfeten. „Es ist sein Ziel, ein gutes menschliches Maß vorzuleben“, sagt Anke Waldmann, Finanzleiterin und besondere Vertreterin. „Die Zusammenarbeit mit Martin Kupper ist für mich seit vielen Jahren von großem Vertrauen und gegenseitiger Verlässlichkeit geprägt. Gerade bei anspruchsvollen oder schwierigen Themen bewahrt er Ruhe, handelt lösungsorientiert und verliert dabei nie den Menschen aus dem Blick.
Ich schätze seine Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen besonnen zu bleiben und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Diese Mischung aus fachlicher Kompetenz, Gelassenheit und Menschlichkeit macht die Zusammenarbeit mit ihm besonders wertvoll.“
Herzlich gratuliert auch Angela Schürzeberg, Vorsitzende des Kuratoriums des Albert-Schweitzer-Familienwerks:
„Die Zusammenarbeit mit Martin Kupper ist seit vielen Jahren von großem Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. Er ist jederzeit gesprächsbereit, begegnet den Menschen auf Augenhöhe und findet auch in schwierigen Situationen den richtigen Ton. Gerade in herausfordernden Zeiten hat er das Familienwerk mit großer Umsicht und Weitsicht geführt. Dass unsere Organisation heute so gut aufgestellt ist, ist auch seinem langjährigen Engagement und seiner verlässlichen Leitung zu verdanken.
Martin Kupper hat in den vergangenen 25 Jahren außerordentlich viel bewegt. Gleichzeitig richtet er den Blick stets nach vorn und stellt sich mit großem Verantwortungsbewusstsein den kommenden Herausforderungen. Bei allem, was er tut, bleibt er immer menschlich – und genau das zeichnet ihn als Vorstand und als Menschen aus.“
Hintergrund: Martin Kupper
Martin Kupper ist Jahrgang 1963, verheiratet und lebt in Kassel. Zu seinen Hobbys zählt er das Wandern, Lesen, gut Kochen und noch besser Essen sowie das Reisen.