Heute schon geAlbert? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebten einen abwechslugnsreichen und fröhlichen Tag im Kinderdorf Alt Garge

Mitarbeiterfete des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V: Ein Riesen-Spaß für Kolleginnen und Kollegen aus ganz Niedersachsen

Alt Garge: Wenn eine Pflegefachkraft gemeinsam mit dem Vorstand, einem Koch, einer Sozialpädagogin, einer Hausleitung mit dem Einrichtungsleiter und Kolleginnen und Kollegen aus elf Standorten plötzlich auf einem Steckenpferd durch ein Zirkuszelt galoppieren, dann ist ziemlich sicher eines passiert: Das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. feiert seine Mitarbeiterfete.

Am vergangenen Samstag hieß es im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Alt Garge deshalb nicht nur „Manege frei!“, sondern vor allem: „Heute schon geALBERT?“ Und die Antwort der rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätte eindeutiger kaum ausfallen können: Ja – und wie! Weil im Kinderdorf Alt Garge in dieser Woche ohnehin ein Zirkusprojekt für die Kinderdorfkinder stattfand, lag es nahe, auch die Mitarbeiterfete in die Manege zu legen.

Dank an die Belegschaften

Begrüßt wurden die Kolleginnen und Kollegen von Einrichtungsleiter Günter Kalisch und dem Vorstandsvorsitzendem Martin Kupper. Kalisch freute sich, so viele Gäste aus den unterschiedlichen Einrichtungen im Kinderdorf willkommen zu heißen – und übernahm kurzerhand selbst die Führung über das Gelände. Martin Kupper nutzte seine Begrüßung für einen besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren täglichen Einsatz für die rund 3.400 kleinen und großen Menschen, die dem Albert-Schweitzer-Familienwerk anvertraut sind.

Und natürlich durfte auch ein kleiner Seitenhieb auf den ganz normalen Arbeitsalltag nicht fehlen: „Manchmal müssen Sie den täglichen Zirkus ertragen. Heute stehen Sie passend zum Motto selbst in der Manege und dürfen sich feiern!“, sagte Martin Kupper.

 

      

 

Weite Anreise

Einige Kolleginnen und Kollegen hatten bereits eine ordentliche Wegstrecke hinter sich. Besonders aus dem Süden Niedersachsens war die Anreise lang: Der Bus startete morgens um 8:15 Uhr und brachte die letzten Mitreisenden erst gegen 3:15 Uhr wieder zurück nach Uslar. Da durfte eine ordentliche Stärkung natürlich nicht fehlen. Bei Fingerfood wurde gleich nach der Ankunft Energie getankt, bevor es mit der mittlerweile schon traditionellen Bollerwagen-Tour losging.

Ziel war der zauberhafte Sandstrand an der Elbe im kleinen Dörfchen Alt Garge (Landkreis Lüneburg). Mit Snacks und reichlich Getränken an Bord rollten die Bollerwagen durch die Landschaft – und spätestens am Elbestrand war klar: So kann Teambuilding aussehen!

Zehn Teams, zehn Aufgaben und jede Menge Kreativität

Doch einfach nur spazieren gehen und am Strand sitzen? Das wäre für eine Mitarbeiterfete natürlich viel zu einfach: Es gab die Aufgabe, einen dreiminütigen Programmpunkt für die große Zirkusshow entwickeln und einstudieren. Was dabei herauskam, war eine Mischung aus Talent und Kreativität. Oder, wie Martin Kupper es treffend zusammenfasste: „Das war Teambuilding der besonderen Art.“

Der Vorstandsvorsitzende war übrigens nicht nur Zuschauer. Gemeinsam mit seiner „tierisch guten Crew“ wagte er sich selbst in die Manege – beim Hobby-Horsing mit einer herrlichen Pferdenummer.

Die große Show: Von grimmigen Tänzern bis zur Weltklasse-Band

Unter dem Tagesmotto „Heute schon geALBERT?“ zeigten die Teams, was sie in kürzester Zeit auf die Beine gestellt hatten. Da gab es eine Mini-Tanzshow zu „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune“ – wobei die Herausforderung zu meisterten war, mit grimmigen Gesichtern möglichst überhaupt nicht zur fröhlichen Musik zu passen.

Es gab die „gefährlichste Seilüberquerung der Welt“, Zauberei, eine YMCA-Dance-Crew und eine Weltklasse-Band, die A capella eindrucksvoll bewies, dass man für Musik nicht zwingend Instrumente benötigt.

Die zauberhafte Crew ließ die Zuschauer staunen, während die Talent-Crew ein Talent präsentierte, das – so viel sei verraten – die Welt und vermutlich auch das Familienwerk nicht unbedingt braucht. Die akrobatische Crew stapelte Menschen zu einer beeindruckenden Pyramide.

Den krönenden Abschluss bildeten die JONGLAGE-Junkies, die mit ihren Kunststücken endgültig bewiesen: Im Albert-Schweitzer-Familienwerk gibt es offenbar deutlich mehr verborgene Talente, als der Arbeitsalltag vermuten lässt.

Eine Stunde durchgelacht

Das Publikum war begeistert – und Gastgeber Günter Kalisch brachte die Stimmung anschließend auf den Punkt: „Ich habe eine Stunde durchgelacht. Es war herrlich!“ Dabei war die Show weit mehr als nur Unterhaltung. Denn an diesem Tag waren Menschen gemeinsam unterwegs, die im Alltag ganz unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Hausmeister, Erzieherinnen und Erzieher, Fachkräfte, Bereichsleitungen und Einrichtungsleitungen – aus elf Standorten in ganz Niedersachsen kommen alle zwei Jahre zusammen. Es wird improvisiert, applaudiert und vor allem gefeiert.

Genau das macht das Albert-Schweitzer-Familienwerk aus: viele unterschiedliche Menschen, viele unterschiedliche Aufgaben – und doch ein gemeinsames Miteinander unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins.

 

Alltag aus, Musik an!

Nach der Show und dem Büfett übernahm DJ ALBER das Kommando und sorgte dafür, dass auch die letzten Energiereserven mobilisiert wurden. Es wurde getanzt, gelacht und miteinander gefeiert. Und Mitarbeitende, die gemeinsam feiern können, sind auch ein starkes Team, wenn es im Alltag wieder ernst wird. Oder kurz gesagt: „Heute schon geALBERT?“