Hermannsburg: Was für ein schöner Tag! Die Tagesförderstätte hatte zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen – und viele Menschen folgten der Einladung. Einrichtungsleiter Horst-Michael Stöckmann: „Ich bin begeistert und dankbar für den großartigen Einsatz: Unsere Gäste konnten ausprobieren, miteinander klönen, schlemmen und vor allem wurde eines deutlich: In der Tagesförderstätte steckt unglaublich viel Können, Kreativität und Lebensfreude.“
Die Besucherinnen und Besucher konnten die unterschiedlichen Bereiche der Tagesförderstätte kennenlernen und einen ganz persönlichen Eindruck davon gewinnen, wie vielfältig die Arbeit und die Angebote sind. Dabei blieb es nicht nur beim Zuschauen: Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen konnten die Gäste selbst aktiv werden.
Selber machen war ausdrücklich erwünscht
Ob beim Bewegungsparcours mit verschiedenen Übungen in den Gruppen, beim Zusammenschrauben von Vogelhäusern oder beim Ausprobieren der Brandmalerei – überall gab es etwas zu entdecken.
In der großen Werkstatt konnten die Besucherinnen und Besucher außerdem erleben, mit welcher Sorgfalt und welchem handwerklichen Geschick gearbeitet wird. Beim Zusammenschrauben von Gattern wurde schnell deutlich, wie viel Arbeit, Konzentration und Können hinter den Produkten steckt.
Besonders wertvoll waren die vielen persönlichen Gespräche mit unserem Team. Sie boten Gelegenheit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und mehr über die Arbeit in der Tagesförderstätte zu erfahren.
Türen öffnen – Perspektiven schaffen
Das Team nutzte die Gelegenheit, mit unterschiedlichen Einrichtungen und Berufsgruppen ins Gespräch zu kommen. Förderschulen waren eingeladen, um jungen Menschen Perspektiven für die Zeit nach der Schule aufzuzeigen und ihnen die Tagesförderstätte als möglichen nächsten Schritt vorzustellen.
Auch Schülerinnen und Schüler des Christian-Gymnasiums und der Oberschule Hermannsburg sowie der Anne-Frank-Oberschule Bergen waren herzlich willkommen. Für sie gab es Informationen und Einblicke in die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sowie in Ausbildung und Studium im sozialen Bereich.
Darüber hinaus waren Fachschulen für Ergotherapie eingeladen. Hier ging es vor allem darum, zukünftige Fachkräfte für Praktika und mögliche berufliche Perspektiven in unserer Einrichtung zu begeistern.
Auch Förster nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild davon zu machen, was unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Engagement und handwerklichem Können herstellen und beim Aufbau leisten.
Viel Raum für Begegnung
Besonders schön: Neben den eingeladenen Gästen schauten auch befreundete Einrichtungen spontan vorbei. So entstanden viele ungeplante und umso herzlichere Begegnungen. Auch Silke Petersen (Abteilungsleiterin der Tagesförderstätte) zog ein positives Fazit: „Der Tag war gut besucht und geprägt von einem offenen Austausch. Und natürlich durften unsere Bewohnerinnen und Bewohner selbst nicht fehlen. Mit großer Begeisterung waren sie mittendrin statt nur dabei. Stolz zeigten sie ihr Können und machten bei allen Aktionen.
Leckere Stärkung und ein musikalischer Höhepunkt
Für das leibliche Wohl sorgte unsere Hauswirtschaft. Mit leckerem Fingerfood, Getränken und erfrischenden Zitronencocktails war auch kulinarisch bestens für die Gäste gesorgt. Eine schöne Gelegenheit, bei einem Snack miteinander ins Gespräch zu kommen und den Tag gemeinsam zu genießen. Silke Petersen: „Unser Hauswirtschaftsteam mit Urte, Sarah und den Auszubildenden haben sich mit dem Finger-Food-Buffet selbst übertroffen!“
Am Nachmittag wartete dann noch ein ganz besonderes Highlight: Die ehrenamtliche Musikerin Margitta Wassmann kam mit ihrem Akkordeon vorbei. Gemeinsam mit Karsten brachte sie musikalische Unterstützung mit – und sorgte damit für einen stimmungsvollen Abschluss.
Ein herzliches Dankeschön!
Für Horst-Michael Stöckmann hat der Tag einmal mehr gezeigt, wie wichtig Begegnungen sind. Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, bei unseren Kooperationspartnern, den befreundeten Einrichtungen und natürlich bei allen Mitarbeitenden, die diesen besonderen Tag mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben. Eine tolle Gemeinschaftsleistung unseres Teams der Tagesförderstätte. „Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Bewohnerinnen und Bewohnern: Sie haben diesen Tag mit ihrem Können, der Freude und mit Begeisterung zu etwas ganz Besonderem gemacht!“
