Landesregierung unterstützt Neubau und Modernisierung der Klinik in Holzminden

 

Holzminden: Das Albert-Schweitzer-Therapeutikum in Holzminden erhält im Rahmen des Investitions- und Kommunalstärkungspakets der Niedersächsischen Landesregierung eine Förderung in Höhe von 14 Millionen Euro. Die Mittel sind für den ersten Bauabschnitt der umfassenden Modernisierung und Erneuerung der Klinik vorgesehen.

Land setzt auf hochwertige Gesundheitsversorgung

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung hatte am 17. Juni 2026 das Investitionsprogramm 2026 vorgestellt. Insgesamt investiert das Land 305 Millionen Euro in die niedersächsische Krankenhauslandschaft. Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi betonte dabei die Bedeutung zukunftsfähiger Krankenhausstrukturen für eine hochwertige Gesundheitsversorgung.

Meilenstein für die Klinik

Für das Albert-Schweitzer-Therapeutikum bedeutet die Förderung einen wichtigen Meilenstein. Der erste Bauabschnitt umfasst den Neubau eines modernen Bettenhauses mit Funktions- und Gemeinschaftsräumen, einer Großküche sowie Technik- und Archivräumen. Darüber hinaus wird das Gebäude mit einem Aufzug ausgestattet und konsequent barrierefrei geplant.

Danke

„Wir danken dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung für diese wichtige Zukunftsinvestition. Unser besonderer Dank gilt auch der Landtagsabgeordneten und Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, Sabine Tippelt, für ihre wertvolle Begleitung und Unterstützung auf diesem Weg“, sagt der Vorstandsvorsitzende Martin Kupper.

Verbesserung – keine Erweiterung

Mit den geplanten Maßnahmen verfolgt das Albert-Schweitzer-Therapeutikum mehrere zentrale Ziele: die Verbesserung der Patientenversorgung, die Erfüllung aktueller Brandschutzanforderungen, die Herstellung von Barrierefreiheit sowie eine deutliche energetische Optimierung der Gebäude. Eine Erweiterung der Platzzahl ist dabei nicht vorgesehen.

„Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Patientinnen und Patienten sowie für unsere Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern. Die Förderung ermöglicht uns, wichtige bauliche und technische Modernisierungen umzusetzen und die Klinik zukunftssicher aufzustellen“, so Kupper weiter.

Familienwerk will schnell starten

Die Baumaßnahmen sollen möglichst zeitnah beginnen. Nach Erhalt des Fördermittelbescheides kann der Bauantrag eingereicht werden.

 

Der Neubau entsteht auf dem Klinikgelände in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Gebäude entlang der Bundesstraße Pipping. In einem zweiten Bauabschnitt ist die umfassende Sanierung des Bestandsgebäudes vorgesehen. Dort sollen künftig unter anderem Therapieräume, die Klinikschule, Verwaltungsbereiche, technische Einrichtungen, Räume für den Betriebsrat sowie Gesprächsräume für Eltern untergebracht werden.

 

Die Gesamtkosten des Projekts werden nach derzeitigen Schätzungen bei rund 18 Millionen Euro liegen.

 

Der Betrieb geht weiter

Während der Bauzeit wird der Klinikbetrieb uneingeschränkt fortgeführt. Dennoch werden sich Einschränkungen durch Baustellenverkehr und zeitweise Lärmbelastungen nicht vollständig vermeiden lassen. Die Klinikleitung wird gemeinsam mit allen Beteiligten daran arbeiten, die Auswirkungen auf Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende so gering wie möglich zu halten.

Mit der Investition setzt das Albert-Schweitzer-Therapeutikum einen wichtigen Schritt für eine moderne, sichere und nachhaltige Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Region.