
Christian Kahle wollte nicht etwa inmitten der Fußgängerzone arbeiten, sondern sorgte vielmehr zusammen mit anderen aus dem Team dafür, dass kurzerhand ein Schreibtisch seinen Weg von den alten in die neuen Räumlichkeiten fand. Dort angekommen hat der Tisch umgehend seinen fest angestammten Platz erhalten.
Einbeck – Manchmal merkt man erst, wie sehr man gewachsen ist, wenn plötzlich kein Platz mehr da ist. So ging es dem Team der Ambulanten Hilfen Einbeck in ihrem alten Büro. Voller Charme und in gemütlicher Atmosphäre fühlten sich die Kolleginnen und Kollegen dort besonders wohl. Doch irgendwann wurde es trotz aller Vorzüge allzu deutlich: Für ein inzwischen zehnköpfiges Team reichte der Platz nicht mehr aus. Und plötzlich hieß es, sich auf die Suche nach einem neuen Arbeitszuhause zu machen. Doch wer kennt nicht die Redewendung „Gut Ding will Weile haben“? Und so dauerte es auch eine Weile, bis die passende neue Umgebung gefunden war. Am Ende bot sich die Gelegenheit in die Innenstadt zu ziehen und das Warten hat sich allemal gelohnt! Die neuen Büroräume der Ambulanten Hilfen Einbeck finden sich fortan in der Papenstraße 1 in ruhiger, doch zentraler Lage.
Der perfekte Raum macht noch keinen Umzug…
Der Umzug selbst allerdings offenbarte seinen ganz eigenen Charakter. Gleich der erste Termin zum Einzug fiel buchstäblich ins Wasser – oder treffender formuliert – in den Schnee. Das vorherrschende Schneechaos machte dem Team einen Strich durch die Rechnung. Als besonders spannend gestaltete sich dann noch der Fakt, dass bereits alle Materialen in Kisten verstaut waren. Wirklich alle. Und so berichten die Kollegen und Kolleginnen heute aus eigener Erfahrung und mit einem Augenzwinkern, dass das Arbeiten zwischen Kartonstapeln seinen ganz eigenen Charme haben kann.
Stück für Stück zum neuen Glück
Auch im neuen Büro angekommen, sollte noch nicht alles glänzen. Anfänglich gab es dort lediglich einen Konferenztisch und Stühle, und drumherum sehr viel Nichts. So hochmotiviert wie das Team sich zeigte, konnte das allerdings niemanden aufhalten. Mit Tatkraft – und vielleicht auch etwas Ungeduld – trug man kurzerhand einen Schreibtisch quer durch die Stadt. Das war definitiv eine kreative Form der Prioritätensetzung, aber schließlich wollten alle endlich loslegen und in den neuen Räumlichkeiten schnellstmöglich ankommen.
Mittlerweile hat das wunderbar geklappt. Und dabei blieb das Team der ambulanten Hilfen nicht einmal allein, denn inzwischen haben auch zwei Reha-Gruppen ihren Wirkungsort in den neuen Räumlichkeiten in der Innenstadt gefunden. Das hat das neue Umfeld noch einmal bereichert und gemeinsam füllen jetzt alle die Räume mit Leben. Glücklicherweise können diese sich auch sehen lassen, präsentieren sie sich doch mit viel Platz, hellem Licht und einer freundlichen Atmosphäre. Kurz gesagt: Alle fühlen sich richtig wohl und freuen sich zusammen darauf, in die nächste Etappe zu starten – mit mehr Raum für Ideen, Begegnungen und vielleicht mit ein bisschen weniger Kartons.




